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The Turin Horse (OutNow.ch)

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Oder: Warten auf Godot
von Thomas Hut

Irgendwo auf dem Land. Ein heftiger Sturm tobt. Ein alter Bauer, Ohlsdorfer (János Derzsi), reitet mit seiner Kutsche nach Hause zu seiner Hütte, welche er mit seiner Tochter (Erika Bók) bewohnt. Dort stellt er die Kutsche in die Scheune und bringt das Pferd in den Stall. Da er einen lahmen Arm hat, kleidet ihn seine Tochter. Dann holt sie Wasser und kocht ihnen beiden je eine Kartoffel. Nach dem Essen schaut der alte Mann aus dem Fenster und geht schliesslich ins Bett.
Am zweiten Tag frisst das Pferd nichts mehr und bewegt sich auch kaum. Die Tochter kleidet wieder ihren Vater, holt Wasser, macht Essen. Danach starrt dieser wieder aus dem Fenster. Noch immer stürmt es wie wild. Am dritten Tag kommt ein Nachbar (Mihály Kormos) vorbei und beschwört die Apokalypse. "Alles Quatsch", meint Ohlsdorfer. Der Sturm tobt noch immer über die Einöde hinweg. Die Tochter heizt das Feuer noch ein wenig mehr. Am vierten Tag kommen Zigeuner vorbei an der einsamen Hütte. Das Pferd frisst noch immer nicht, der Sturm lässt nicht nach. Am fünften Tag versiegt der Brunnen. Die Kartoffel wird roh gegessen, danach aus dem Fenster geblickt. Was haben diese Phänomene zu bedeuten und was wird am sechsten Tag passieren?

Wenn es ein filmisches Equivalent zu Samuel Becketts Warten auf Godot gibt, heisst es The Turin Horse. Wie das Theaterstück spielt der Film in einem irrelevanten Nirgendwo zu irgendeiner Zeit. Nichts passiert, und wenn doch, dann handelt es sich um repetitive, alltägliche Vorkommnisse, welche abgefilmt werden. Ein Kunstfilm par Excellence also. Was The Turin Horse jedoch über einen gewöhnliche Arthouseproduktion hebt, ist seine konsequente Ablehnung von Konsessionen an das Publikum, ein Film, der bis ganz zuletzt seinen Weg geht. Konsequenter kann Kino nicht werden.

Béla Tarr, Ungarischer Regiemeister (Sátántangó), schliesst mit diesem Film sein Oeuvre ab und beendet wohl seine Karriere. The Turin Horse wird somit zum gloriosen filmischen Abgang eines osteuropäischen Filmemachers, welcher es dem Publikum nie leicht, aber noch nie so schwierig wie hier gemacht hat. Der Titel des Films basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1889, als der Philosoph Friedrich Nietzsche in Turin die Misshandlung eines Pferdes durch seinen Kutscher nicht mehr ertragen konnte und dem Tier unter Tränen um den Hals fiel. Danach wurde Nietzsche langsam geistig umnachtet und starb elf Jahre später.
Diese Anektote spielt jedoch keine entscheidende Rolle für den restlichen Film und den Zusammenhang kann nur erahnt werden. Vielleicht ist es das titelgebende Pferd, welches hier auftaucht, vielleicht aber auch nicht. The Turin Horse steckt vielmehr voller existenzialistischer Ansätze, religiösen Symbolen und vielleicht auch noch Nietzsche. Was das alles zu bedeuten hat, bleibt der Interpretation des Zuschauers überlassen.

Dass der Film jedoch so wunderbar funktioniert, liegt an der Machart. Fred Kelemens Schwarzweiss-Bilder erinnern an die Aufnahmen aus Das Weisse Band, sind jedoch noch eine Spur radikaler und von unglaublich reduzierter Schönheit. Jeder Filmausschnitt könnte als Bild an die Wand gehängt werden. Daneben begeistert die Tonspur mit einem sich repetierenden (wie auch sonst), düsteren Klangteppich, der mit einer beinahe orchestralen Melodie in Kombination mit dem pfeifenden Wind einen nicht für möglich gehaltenen Sog entwickelt und den nur aus wenigen Einstellungen bestehenden und repetitiven Film nicht langweilig macht.
Die schon lange zusammenarbeitende Crew von Béla Tarr hat mit The Turin Horse einen wirklich schwierigen, extrem anstrengenden Film geschaffen, dessen Machart eigentlich jeglicher kommerzieller Auswertung entbehrt und sogar für Freunde des Kunstkinos zur Prüfung wird. Gleichzeitig ist der Film ein cineastisches Ereignis, welches den Film als Kunstform zurück zum Anfang bringt und durch seinen Minimalismus die Sehgewohnheiten der Zuschauer herausfordert.

http://outnow.ch/Movies/2011/TorinoiLo/Reviews/kino

 

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